Ruhige Hand bei rasanter Fahrt

PFERDESPORT: 62 Gespanne zu Rheinland-Pfalz-Meisterschaften am Wochenende auf dem Fröhnerhof erwartet

Veröffentlicht am: 26.06.2009 in "Rheinpfalz - Pfälzische Volkszeitung"

Am morgigen Samstag und am Sonntag werden 62 Pferdegespanne mit mehr als 150 Pferden auf dem Fröhnerhof bei Mehlingen erwartet (Pferdesportanlage Hemmer). Der Fahrsportverein Kaiserslautern-Land richtet zum sechsten Mal eine Landesmeisterschaft im Gespannfahren aus. Parallel dazu steigen zum zehnten Mal die Pfalzmeisterschaften der Einspänner.

Die Meisterschaften mit 21 Prüfungen der Gespannen aus sechs Bundesländern und aus Luxemburg werden getrennt nach Ponys und Pferden in einer kombinierten Prüfung ausgetragen, bei der die Vielseitigkeit der Fahrpferde und Ponys im Vordergrund steht.

Das Turnier beginnt am Samstag um 8 Uhr mit der Qualifikation für das Bundes-Championat der Fahrpferde. Bei einer entsprechenden Note winkt die Teilnahme am Bundes-Championat des Fahrpferdes im Pferdesport-Mekka Warendorf.

Zudem steigen den ganzen Samstag über ab 10 Uhr auf zwei Plätzen gleichzeitig Dressur- und Hindernisfahren-Prüfungen. Die Einspänner treten in der mittelschweren Klasse an. Ab 15.30 Uhr kommen die Vierspänner zu ihrem ersten Start und messen sich im ersten Teil der kombinierten Prüfung, der Dressur.

Auch Turniereinsteigern wird etwas geboten: Mit Unterstützung des Förderkreises Fahren Rheinland-Pfalz, der das Fahren und den Fahrsport fördert, gibt es auch für Turniereinsteiger Prüfungen. Mit den Siegerehrungen im Festzelt - alle Fahrsport- Freunde dürfen kommen - endet der Samstag.

Am Sonntag stehen ab 8 Uhr mehr als fünf Stunden lang die Geländeprüfungen an. Die Gespanne müssen dabei eine rund 15 km lange Geländestrecke mit fünf festen Hindernissen bewältigen. Alle Hindernisse, auch ein erweitertes Wasserhindernis, sind für die Zuschauer gut einsehbar. Die Landesmeister werden in der abschließende Prüfung aller Gespanne in der Klasse M im Hindernisfahren am Sonntagnachmittag ab 13.30 Uhr absolviert. Dabei sind großes Geschick und rasantes Fahren gefordert.